All Terrain ULTRA Hufschuhe

Artikelnummer: EQFU-ALLTU

All Terrain Ultra Joggingshoe erhältlich bei Hufschuhe COACH.

Kategorie: Equine Fusion All Terrain Ultra

Größe

216,00 €

inkl. 19% USt. ,

sofort verfügbar

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Nur paarweise erhältlich !

Hersteller
: Equine Fusion A.S., Norwegen.

Produziert in: Tschechische Republik.

Toleranz in Bezug auf Wandverlauf und Hufsymmetrie: Mittel - weniger als der Old Mac’s, aber etwas mehr als der Active Joggingshoe - bedingt durch ein anderes Verschlusssystem.

Zehenwinkel, Trachtenlänge/-höhe: Bei sehr flachen Hufen (niedrige und/oder untergeschobene Trachten, spitzer Zehenwinkel) besteht die Gefahr des Scheuerns in der Fesselbeuge. Man hört schon beim Laufen auf befestigtem Untergrund häufig ein leichtes „Floppen“, weil der Schuh nicht korrekt am Huf sitzt. Ansonsten ist dieses Modell absolut unproblematisch.

Es gibt eine Standard- und eine (ovale) Slim-Variante, daher auch zwei Größentabellen.


Einstellmöglichkeiten: Stufenlos mit Hilfe von zwei außen laufenden Riemen.

Besonderheiten Laufverhalten: Keine. Trägt seitlich wenig auf und hat eine Zehenrichtung an der Sohle.

Ersatzteile erhältlich: Schnalle in 2 verschiedenen Größen.

Einzeln oder paarweise: Paarweise.

Verwendungszweck: Der All Terrain Ultra ist ein Hybrid. Ursprünglich zum Reiten entwickelt, wird er mittlerweile sehr oft auch erfolgreich als Paddock- bzw. Therapiehufschuh eingesetzt. Allerdings sollten immer mindestens einmal täglich die Schuhe ausgezogen und die Hufe kontrolliert werden. Ansonsten ist dies ein Hufschuh, der hervorragend zum Freizeit- und Wanderreiten geeignet ist.


Handling: Im Grunde einfach, aber ich bevorzuge den Active Jogging Shoe, weil er für mich subjektiv einfacher anzuziehen ist. Das mag für andere genau umgekehrt sein.

Eingewöhnung erforderlich: In der Regel nicht, aber wie immer bei Integral Boots, erst einmal mit ein bis zwei Schrittrunden von maximal einer Stunde starten, langsam steigern und Hufe, Ballen, Fessel regelmäßig checken.


Pflege: Nass abbürsten, Klettverschlüsse regelmäßig kontrollieren und reinigen. Die Active können in der Waschmaschine gewaschen werden bei maximal 30° C.

Highlights: Er hat die gleiche, sehr griffige Profilsohle wie der All Terrain. Das Oberteil kann durch die zwei Riemen individuell und fest zugezogen werden. Somit werden Asymmetrie und verbogene Hufwände bis zu einem gewissen Grad toleriert, gleichzeitig wird das Risiko, dass der Schuh sich am Huf dreht, minimiert.

Allgemeine Informationen: Im All Terrain Ultra sind die Vorteile von Ultra Joggingshoe und All Terrain vereint. Der Oberbau stammt vom ersten Hufschuh, den Equine Fusion angeboten hat, dem Ultra. Ich konnte mich mit diesem Hufschuh nie so richtig anfreunden, weil mir die Sohle zu dünn war und viele Pferde das genauso empfanden. Ich habe damals oft gelesen, dass Pferde damit wie barhuf laufen. Zunächst hört sich das ja erst mal positiv an. Aber was ist, wenn ein Pferd genau mit dem Barhuflaufen in der Umstellungsphase ein Problem hat und mehr Schutz und Dämpfung benötigt? Ja, fühlige Pferde sind mit dem Ultra in der Tat gelaufen wie barhuf, sie haben nämlich jeden Schotterstein direkt als Druckpunkt an der Hufsohle gespürt. Vor nicht allzu langer Zeit hat der Hersteller nun den Ultra mit der robusten Profilsohle versehen, die sich bereits beim All Terrain bewährt hatte, und geboren war der All Terrain Ultra. Ob nun Active oder Ultra die bessere Wahl für Ihr Pferd ist, ist meines Erachtens Geschmacksache. Beide haben die gleiche Sohle und Größentabelle, den Active gibt es allerdings in mehr Größen.

Copyright © 2021 Hufcheck Bernd Jung

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Einträge 1 – 10 von 11
5 von 5 Passt wie angegossen

Ich hätte nie gedacht, dass es einen Hufschuh gibt, der wie eine 2. Haut sitzt. Von dem Schuh bin ich wirklich begeistert! Durch die Strippen vorne und hinten, kann er wirklich perfekt am Huf befestigt werden. Sogar Freispringen und bocken quer durch die Halle hat der Schuh ohne zu verrutschen mitgemacht!

., 05.12.2017
5 von 5 Topp

Mein OH mit echt kleinen und runden Hufen läuft mit dem EF Ultra super.
Dieser Schuh sitz so fest, dass er sich nicht verdreht!

., 12.10.2018
5 von 5 Super Hufschuhe!

Wir sind sehr zufrieden...mit der tollen Beratung und mit den Schuhen. Halten super in allen Gangarten. Pferdi kann endlich wieder auf allen Böden laufen, juhuuu!

., 29.12.2018
5 von 5 Super Hufschuh

unserer alte Stute hat asymetrische Hufe, der All Terrain drehte da schon mal. Kein Problem mehr beim Ultra. Sie läuft sehr gut damit. Auch kein Scheuern, wenn sie ihn als Paddockschuh trägt.Das An-und Ausziehen ist etwas aufwendiger als beim All Terrain, aber es geht gut.Super Schuh, nur zu empfehlen. Super Beratung und schnelle Lieferung.

., 05.01.2019
5 von 5 Voll zufrieden

Prima Schuhe, für die asymmetrischen Hufe meines Pferdes perfekt

., 04.04.2019
5 von 5 Passen sehr gut, wir nutzen sie 24/7 wegen Hufrehe.

Wir haben gleich die richtige Größe empfohlen bekommen. Die Schuhe lassen sich super einfach anziehen. Bislang haben wir sie eine Woche im 24/7 Gebrauch - mit etwas Schafwolle am Ballen als Polster reiben sie nicht. Es rieselt kaum Dreck rein. Selbst bei extrem nassen Wetter, dringt keine Feuchtigkeit von außen nach innen.

., 17.03.2021
5 von 5 Tip Top

Schuhe passen super, Pony fühlt sich wohl! Tolle Beratung, gute Qualität, sehr zu empfehlen!!

., 01.07.2021
5 von 5 Bisher sehr überzeugt

Dank der schnellen Beratung habe ich diese Schuhe ausgewählt und gegen die am Ballen reichenden Scoot Boots ausgetauscht. Mein Shetlandpony trägt sie nun seit ca. 1 Woche 24/7 im Paddock. Darin sind die Myfreedm-Einlagen und Schafwolle. So waren die Hufe und die Haut selbst bei 30 Grad nicht schwitizig oder aufgeweicht.

Bisher bin ich echt zufrieden und mein kleiner Mann kann trotz enormer chronischer Hufrehe wieder so laufen wie vor 5 Jahren (ohne Schuhe kann er keinen Schritt gehen) und niemand glaubt mir, wie schlimm es eigentlich ist.

., 27.07.2021
5 von 5 Sehr zufrieden

Super Schuh! Alles genau so, wie beworben …

., 04.08.2021
4 von 5 Equine Fusion All Terrain Ultra – erster Erfahrungsbericht mit Hufcheck und dem Hufschuh: Haltbarkeit vs. Handling

Vorab zu meinem Pferd: ein 8-jähriger Haflinger, mit 3 – 4 Jahren angeritten, die damals 16-jährige Vorbesitzerin abgeworfen und dann wieder auf die Weide entlassen. Vor 2 Monaten von mir gekauft. Mir präsentierte sich ein unerzogenes, ziemliches (Halb-)Wildpferd, das sehr selbstbewusst versuchte, seine Vorstellungen vom nichts tun durchzusetzen. Nun ja, die Erziehung ging schnell von statten. Die Beschäftigung machte ihm dann doch Freude und hat dann wohl auch sein Entgegenkommen bewerkstelligt. Die Hufe gibt er bereitwillig. Ich kann sie ihm problemlos alleine bearbeiten. Bei zu viel Fliegen- und Bremsenattacken zieht er schon mal weg, aber das ist absolut OK und im Rahmen.
Hufcheck hat jedoch hervorragende Dienste geleistet! Bei den Fotos dachte ich noch, ob diese überhaupt angenommen werden? Ich bin nun nicht der Profifotograf für Hufe und meines Erachtens waren die Fotos nicht so optimal, wie es angefordert wurde auf den mir überlassenen Fotomodellen.
Dennoch hatte ich bereits am nächsten Tag !! (nochmals mein größtes Lob an Hufcheck) eine absolut hervorragende Antwort und Beratung, obwohl ich beim Kauf „innerhalb der nächsten 8 Tage“ angegeben hatte und mir dachte, das wird schon eine Woche dauern, bis ich Antwort bekommen, wenn es nicht heißt, dass meine Fotos nicht verwertbar sind.
Mir wurde der Equine Fusion All Terrain Ultra empfohlen. Den mir überlassenen Beschreibungen und Videos nach, dachte ich mir noch: das gibt es doch nicht. Der sieht perfekt für mein Pferd aus. Ich war wirklich erst einmal sprachlos. Dazu kommt, dass ich im südlichsten Teil Bayerns, nahe der österreichischen Grenze angesiedelt bin. Das heißt im Gelände gibt es wohl nichts, was es an Anforderungen für einen Hufschuh nicht gibt: steinig, harter Boden, bergig (steil rauf und runter), aber auch Moorgebiete mit heftigem Morast, riesigen Pfützen, Gestrüpp, usw. Das muss ein Hufschuh schon vieles abdecken und aushalten. Vor allem muss er am Pferdehuf haften bleiben.
Nun versuchen Sie aber, so einem Pferd die Hufschuhe anzuziehen, speziell dieses Modell. Trotz seinem ausgesprochenen Selbstbewusstsein ist er doch auch sehr schreckhaft.
Ergebnis: Haltbarkeit des Hufschuhs am Pferdehuf vs. Handling. Ich habe erst einmal nur 2 Hufschuhe für die vorderen Füße gekauft.
Man die vordere breite und doch recht steife Lasche mit dem hinteren Teil zusammen kletten. Dann hinten in Ringe einfädeln, festziehen, durch die Laschen wieder durchschlaufen, damit das durchgezogene Ende nicht in der Luft herumhängt.
An der Vorderseite des Hufs brauchen Sie eindeutig 2 Hände: eine um die Halteöse herunterzudrücken und die zweite um durchzuschlaufen. Das versuche man nun mit einem hufschuhtechnisch völlig unbedarften Jungpferd. Eine absolute Herausforderung.
Versuch 1: hinteres Ende heruntergeklappt, Hufschuh über den Huf gestülpt, gerüttelt, passt, sitzt. Soweit noch gut. Dann hat er wegen der Lästlinge (Bremsen, Fliegen) den Huf weggezogen und abgesetzt. Ich hatte leider keine Gelegenheit mehr, irgend einen Riemen irgendwo durchzuschlaufen, auch den Klettverschluss konnte ich nicht schließen. Also hing der Hufschuh lose am Huf. Das Pferd geriet natürlich in Panik: ein Raubtier an seinem Fuß! Ich hatte ihn – in weiser Voraussicht – nur lose angebunden, so dass ich den Strick sofort lösen konnte und er ist wild um mich herumgehüpft, so dass der Hufschuh in hohem Bogen davon geflogen ist.
Also, die Variante „versuchen Sie mal, ob er passt, usw.“ bei einem solchen Pferd völlig unmöglich. Ich hatte nur die eine Möglichkeit: passt oder Pech gehabt. Der Hufschuh sieht bei einem solchen Pferd danach natürlich nicht mehr unbenutzt aus, so dass eine Rücksendung in jedem Fall ausgeschlossen wäre.
Beim 2. Versuch hatte ich mehr Glück und er hat den aufgehobenen Fuß so lange still gehalten, bis der Hufschuh fest am Huf saß. Ich konnte den Klettverschluss gut schließen, was aber auch ein ziemliches Geziehe war, bis er halbwegs zugeklettet war.
Die nächste Herausforderung: den Riemen durch die beiden Ringe schlaufen und das überstehende Ende wieder einfädeln, so dass es nicht übersteht. Auch geschafft.
Den vordere Teil des Hufs einzuschlaufen, schien mir bei aufgehobenem Huf erst einmal unmöglich, so dass ich das Pferd wieder habe auftreten lassen. Natürlich ist er wieder herumgehüpft, hat sich aber zum Glück schnell beruhigen lassen. Der Hufschuh hat auch gehalten und flog nicht mehr davon. Ich konnte ihn ein bisschen mit dem einen Hufschuh führen, so dass er das akzeptiert hat, dann wieder anbinden. Beim Einfädeln und Verschnallen des vorderen Riemens hoffte ich nur, dass er still hält und mir dabei nicht auf die Hände tritt. Da hatte ich Glück.
Beim 2. Huf ging es dann besser. Allerdings muss man bei diesem Modell mit einem jungen, schreckhaften Pferd schon selbst sehr erfahren und erfinderisch sein, um den Hufschuh überhaupt ans Pferd zu bekommen.
Nachdem er bemerkt hat, dass die Hufschuhe seinen Füßen gut tun, ist er sehr gut damit gelaufen. Ich bin dann im Gelände spazieren gegangen und es hat super funktioniert, obwohl der Hufschuh da noch nicht so wirklich optimal von mir angezogen war. Die Klettverschlüsse gingen irgendwie auf und haben sich verschoben. Aber die Riemen haben dennoch alles fest am Huf gehalten. Ich habe ihn auch im Round Pen, das total überschwemmt war, laufen lassen und er ist sogar problemlos durch das Wasser galoppiert. Der Hufschuh hat gehalten und alles mitgemacht. Da sind auch noch Wasser und Dreck eingedrungen, weil der Klettverschluss nicht zu war.
Nach 2 Tagen konnte ich die Hufschuhe absolut problemlos anziehen. Mein Pferd hält still bis ich fertig bin und weiß den Komfort inzwischen zu schätzen. An das Handling habe ich mich auch gewöhnt. Aber das muss man halt mögen. Ganz einfach ist es nicht. Wichtig finde ich auch, das letzte Ende des vorderen Riemens mit der Hufkratzertechnik durchzuschlaufen, wie in den Beschreibungen angegeben. Dann hält es tatsächlich auch im Gelände alles aus, auch den tiefsten Morast, bei dem der Hufschuh bei uns schon mal bis zum oberen Rand versinkt. Wenn man den Klettverschluss gut schließen kann, bleibt allerdings der Dreck tatsächlich auch bei Morast, Schlamm, tiefen Pfützen außerhalb des Hufschuhs. Er wird zwar innen nass, aber das ist kein Problem. Durch das weiche Polstermaterial gibt es auch keinerlei Scheuerstellen, zumindest bei meinem Pferd nicht. Ich bürste die Hufschuhe auch nur mit einer harten Plastikbürste (für Hufe) innen aus. Außen bürste ich mit der gleichen Bürste den Dreck weg, damit ich die Riemen wieder schließen kann. Innen bleiben Sie ja sauber, so dass ein Auswaschen mit Wasser nicht unbedingt notwendig ist. Ob man nur Ausbürstet oder jedes Mal mit Wasser auswäscht, denke ich, bleibt jedem selbst überlassen und kommt auch darauf an, wie empfindlich das Pferd im Fesselbereich ist.
Galoppieren mag mein Pferd im Gelände einfach nicht. Er läuft jedoch extrem starken Trab, wie ein Traber. Sitzen und auch Leichttraben unmöglich, so einen Schwung bringt mein Pferd mit. Ich kann mich dann nur noch mit einer Hand am Sattelhorn (Westernsattel) festhalten und in den Bügeln stehen. Die Hufe klappern heftig gegeneinander. Aber auch das macht der Hufschuh problemlos mit und bleibt fest am Huf haften.
Trotz etwas umständlichem Handling komm ich zu dem Ergebnis, dass es ein hervorragender Hufschuh ist, der egal bei welchen Geländevoraussetzungen einfach hält. Meines Erachtens liegt es an den bei diesem Hufschuh verwendeten Schließmechanismen, die zwar nicht unbedingt einfach zu händeln sind, aber hervorragend den Hufschuh am Huf halten. Das ist mir persönlich wichtiger als das Handling, so dass ich den Hufschuh nur jedem empfehlen kann, dem die Haftung am Huf auch wichtiger ist als das Handling. Meine Erfahrung ist, dass einfache Klettverschlüsse, ohne feste Verschnallungen wie bei diesem Modell, bei derart schwierigen Geländeverhältnissen, wie diese bei mir vorkommen, einfach keine Haltbarkeit bieten.
Also nochmals MEIN GRÖSSTES LOB AN HUFCHECK FÜR DIE HERVORRANGENDE BERATUNG !!

., 16.08.2021
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